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Designer der Beosound Balance Benjamin Hubert

„Was mich als Kreativen anspricht, ist demokratische Zusammenarbeit. Sie trägt immer zu einem besseren Endergebnis bei und wirkt sich positiv auf das Erlebnis und die Produkte aus, die man anbietet.“ Wir sprachen mit Designer Benjamin Hubert in seinem Studio in East London über den kreativen Prozess, die musikalische Inspiration und die Konzeption und Entwicklung des Beosound Balance Lautsprechers.

Über gemeinsame Designwerte mit Bang & Olufsen

Bei LAYER und als Designer sind wir der Meinung, dass das Produkt zeitlos sein sollte. Es sollte einen hohen wahrgenommenen Wert vermitteln, für den täglichen Gebrauch geeignet sein und für akustischen und optischen Genuss sorgen. Eine hohe Erlebnisorientiertheit ist etwas, von dem wir glauben, dass sie sehr gut mit den Werten von Bang & Olufsen bezüglich der Zeitlosigkeit von Produkten korrespondiert, mit denen sich der Mensch für lange Zeit umgibt. Wir wollen etwas schaffen, das den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Mensch vor Technik

Unsere Arbeit bei LAYER ist äußerst vielfältig. Wir arbeiten an allem – von Mobilitätsprodukten wie Rollstühlen über technische Produkte bis hin zu Kleidung. Und bei all unseren Projekten überlegen wir uns, wer sie wie, warum und wo benutzt. Diese Erfahrung hilft ungemein, die Produkte und den Designprozess voranzutreiben. Das ist bei einem Audioprodukt nicht anders. An erster Stelle sollte der Mensch stehen. In unseren Gesprächen und bei der Zusammenarbeit mit Bang & Olufsen analysierten und berücksichtigten wir also gemeinsam die menschliche Interaktion mit dem Produkt, um Formformate und Funktionalität der Produkte bestmöglich zu gestalten. 

Zusammen mit Bang & Olufsen haben wir überlegt, wie die Menschen aktuell leben, wie sie in Zukunft leben werden, wo sie leben und welche Anforderungen und Wünsche ihre Lebens- und Wohnräume erfüllen sollen. All diese Makro- und Mikro-Trends, Verhaltensmuster und Rituale flossen in die Art und Weise ein, wie wir die Form, das Format und die Funktionalität des Beosound Balance gestaltet haben. 

Unsere Zusammenarbeit hat sich sehr stark auf das menschliche Erlebnis konzentriert und darauf, wie man die Technologie dezent integrieren kann, um den Eindruck zu vermitteln, dass sie eine Art Erweiterung des Benutzers und auch des individuellen Wohnraums ist.

Benjamin Hubert

Designer der Beosound Balance

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Der kreative Designprozess der Beosound Balance

Der kreative Prozess hinter Beosound Balance erstreckte sich über einen Zeitraum von etwa 18 Monaten. In sehr enger Zusammenarbeit tauschten wir uns über die Aspekte Audio und Audio-Performance, über private Inneneinrichtungen und darüber aus, wie Menschen mit Möbeln leben. Wir haben uns dabei ganz auf drei Aspekte konzentriert: Wie interagiert man mit einem Audio-Objekt und welche Gefühle soll es auslösen? Wo wohnen die Benutzer und wie sehen ihre Umgebung und das Design ihrer Möbel aus? Wie lässt sich hinsichtlich der Audio-Performance der Klang steuern? Wie kann er in jeder Situation zur höchstmöglichen Leistung verstärkt werden?

  • Die ersten Entwürfe.

Vom Design zum finalen Produkt

Über die Materialien der Beosound Balance

Wir diskutierten die Idee, dass ein Audioprodukt wie die Beosound Balance nicht zwangsläufig den Eindruck eines hochtechnischen Produkts vermitteln sollte. Es geht vielmehr darum, ein Audioprodukt wie ein schönes Stück Keramik oder ein sorgfältig verarbeitetes Stück Holz zu betrachten und diese Aspekte zusammenzubringen.

Durch Iteration, Form, Gestalt und Format wollten wir ein ästhetisches Objekt schaffen, das man zum Beispiel auf dem Kaminsims, in einem Erkerfenster oder auf einem Beistelltisch platzieren kann. Die Beosound Balance zeichnet sich durch sehr einfache Geometrien aus, welche die Audiofunktionen und -qualitäten des Produkts betonen. Gleichzeitig soll der Lautsprecher aber auch als Einrichtungsgegenstand wirken und die persönliche Inneneinrichtung aufgreifen, vergleichbar mit dem Bezugsstoff eines schönen Sofas, dem Holz eines fein gearbeiteten Möbelstücks oder den schönen Details eines Dekostücks. Die Zusammenstellung dieser Materialien bewirkt, dass aus einem Audioprodukt ein Schmuckstück für die Wohnung wird.

  • Benjamin Hubert designing in his studio
  • Beosound Balance Materials

Design in Teamarbeit

In meiner Arbeit steckt viel von meinem persönlichen Stil, aber den Designprozess betrachte ich als Teamarbeit. Bei LAYER gehen wir demokratisch an ein Design heran. Unser Name LAYER, zu Deutsch EBENEN, soll verdeutlichen, dass wir die Wertebenen, also die Ebenen, wie Menschen mit einem Produkt interagieren, verstehen und aufgreifen. Zudem drückt unser Name vielschichtige Offenheit aus. 

 LAYER ist ein Team bestehend aus etwa 25 Kreativen – eine Zusammenarbeit zwischen Forschern, Industriedesignern, Ingenieuren, Menschen, die im digitalen Umfeld zuhause sind, und markenorientierten Kreativen. Auf der anderen Seite stehen die Partner, mit denen wir zusammenarbeiten. Für uns sind sie im wahrsten Sinne Partner, da wir auch mit ihnen eng und gut zusammenarbeiten wollen. Wir legen also nicht nur Wert auf die Zusammenarbeit zwischen diesen Teams, sondern auch mit den Marken, für die wir arbeiten. Was uns bei Bang & Olufsen begeistert hat, war die Art und Weise, wie sie arbeiten und mit den Designern und Kreativen interagieren. Sie haben unser Team erweitert – und umgekehrt. Regelmäßige Gespräche und Treffen gestalteten die Arbeit äußerst flexibel und sehr effektiv, sodass wir ein herausragendes Produkt schaffen konnten. 

Benjamin Huber in Layer studio

„Diese Zusammenarbeit war durch und durch ein demokratischer Prozess. Wir konnten die Ansichten und Expertise aller an den Projekten Beteiligten berücksichtigen und erlebten, wie gesagt, einen sehr demokratischen Designprozess, der sich hoffentlich im Endergebnis widerspiegelt.“ 

 „Als Kreativer weiß ich ganz genau, was gutes Design für mich ausmacht. Aber wir haben hier bei LAYER auch ein sehr talentiertes Team, das Fachwissen aus vielen verschiedenen Bereichen einbringt. Und was mich als Kreativen reizt, ist, dies auf demokratischere Weise zu nutzen, indem wir alle Beteiligten zu Wort kommen lassen. Wir hören auch den Partnern zu, mit denen wir zusammenarbeiten. Und wenn letztlich all diese Fachkenntnisse einfließen können, verbessert das immer das Endergebnis, das Erlebnis und die Produkte, die man schafft.“ 

Über die Rolle der Designer in der Welt

Als Designer sind wir uns sehr bewusst, dass wir extrem hart arbeiten müssen, um uns unseren Platz in der Welt und im Leben der Menschen zu verdienen. Ich denke, dass sich Designer dessen mehr bewusst sein sollten, statt einfach immer noch mehr Dinge zu entwerfen, die sie selber gerne haben möchten. Vielmehr sollten sie Dinge entwerfen, die unbedingt notwendig sind – Dinge, die das Leben sinnvoll verändern werden. Im Kern geht es darum, sich ganz auf die jeweilige Problematik zu konzentrieren; darauf, wie wir leben und wie sich die Welt verändert. Wir wollen sicherstellen, dass die Produkte, die wir entwerfen, von Nutzen sind. Sie sollen eine echte Weiterentwicklung früherer Produkte sein, täglich genutzt werden und den Alltag verschönern. 

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